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Der Garten der Freundschaft

Eine Freundschaft ist wie eine Beziehung, an der von beiden Seiten gearbeitet werden darf, damit sie lange schön bleibt:

Der Garten der Freundschaft

Freundschaften sind so etwas wie Gärten. Im Nährboden erblühen sie wie wunderschöne Blumen. Sie besitzen verschiedene Farben und unterschiedliche Eigenschaften, und wir pflücken sie aus vielerlei Gründen. Freundschaften sind wie…

…Lilien, wenn wir trauern;

…wie langstielige Rosen, wenn wir feiern;

…wie Gänseblümchen im Alltag, die ganz still ihre Blätter treiben, Knospen entwickeln und aufblühen.

Ohne uns dessen bewusst zu sein, pflücken wir ständig im Garten der Freundschaft Blumen. Tief in unserem Inneren wissen wir, dass sie die Seele nähren und unser Leben bereichern und verschönern.

Quelle: Daphne Rose Kingma, „Liebe für jeden Tag“

Ich glaub‘, das nennt man Glück

Liebe Leserinnen und Leser,

hören Sie auch oft den Satz, dass Menschen, befragt nach Ihren Wünschen sagen: „Glücklich leben“ oder „Glücklich sein“. Ja, das wollen wir alle…aber, was ist das eigentlich – Glück?

Mittlerweile gibt es Universitäten mit Glücksforschung, die dem auf der Spur sind, was Menschen glücklich macht. Sie erforschen, was uns glücklich macht, was uns zufrieden macht, aber auch was uns Angst macht und welche Rolle die Gene dabei spielen.

Es gibt Ideen, in Unternehmen, eine Leitungsposition zu besetzen, die für das Glück der Mitarbeiter verantwortlich sein soll – den Chief Happniess Officer. Diese Idee entstammt der sogenannten positiven Psychologie.

Und dann gibt es noch handfeste Ergebnisse im Ländervergleich. Der „Glücksvergleich“ der Länder dieser Welt (siehe http://worldhappiness.report/) , zeigt, wo es sich am glücklichsten Leben lässt oder präziser, wo die Menschen am glücklichsten sind. Gerade dieser Tage wurde der Bericht wieder veröffentlich. Stand die letzten Jahre Dänemark an der Spitze tut es nun Norwegen.

Und wo landen wir? Österreich liegt im Weltglücksbericht an 13. Stelle, immerhin vor unseren deutschen Nachbarn, die nur um3 Plätze unglücklicher sind als wir.

Aber wovon hängt Glück ab? Sind es die wirtschaftlichen Lebensumstände? Ist es das Gefühl von Sicherheit? Oder vielleicht das Glück eine Familie zu haben? Jeder wird diese Frage vielleicht für sich selbst anders beantworten. Ich habe mir die Zeilen des Liedes „Das nennt man Glück“ von Gregor Meyle herausgesucht, der das Glück so beschreibt:

„Offensichtlich angekommen
Zuversichtlich den Berg erklommen
Es kommt alles zurück, was man auch gibt

Ich glaub‘, das nennt man Glück
Denn es kommt alles zurück

Es ist Zeit zu leben, zurückzugeben
Was zählt ist der Augenblick
Wir sind gut gefahr’n, weil wir’s gut bewahr’n
Unser kleines Stück vom Glück (….)

Ich glaub‘ wir sind durch’s Schlimmste durch
Weil wir es nie übertreiben
Weil wir zusammen bleiben
Und verdammt dankbar dafür sind
Wir sind durch harte Zeiten durch
Es wird nicht immer so bleiben

Mit dir bin ich der tapferste der Welt!“

Glück scheint jedenfalls etwas sehr Persönliches zu sein, etwas, das ganz individuell erfühlt und gelebt wird. Darum lade ich Sie ein, einmal nachzuspüren, was für Sie Glück ist und was Sie glücklich macht. Ich wünsche dabei viel Glück!

Mit glücklichen Grüßen

Natascha Freund

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