COPALA / Dr. Natascha Freund

Coaching & Recht

Schlagwort: Achtsamkeit (Seite 1 von 7)

Keine neuen Vorsätze, aber etwas zum Nachdenken…

  1. Was ist derzeit gut in Ihrem Leben?
  2. Womit wollen Sie abschließen?
  3. Was darf Neues kommen?

Nehmen Sie sich Zeit, ein Stück Papier und einen Stift…und beantworten Sie diese Fragen schriftlich.

Entscheidungen im Leben

Weihnachten ist die Zeit des Innehaltens, des Rückblicks, die Zeit der Familie, die Zeit der Besinnlichkeit und auch die Zeit des Nachdenkens in Ruhe.

Wenn ich über das zu Ende gehende Jahr nachdenke, dann sehe ich viele Menschen, die in der Mitte ihres Lebens stehen und beladen sind. Nicht nur, weil es Sorgen um die wirtschaftliche Existenz oder die Gesundheit gibt, sondern weil es seelische Sorgen gibt, Weggabelungen an denen man steht. Was tun, wenn man mit den Eltern oder den Kindern in Unfrieden lebt, was tun, wenn eine Partnerschaft gescheitert scheint, was tun, wenn ein wichtiger und lieber Mensch verstorben ist?

Oft sehe ich diese Menschen in ihren Nöten und sie wirken müde und erschöpft. In ihrem Leben haben sie schon ein weites Stück zurückgelegt; sie wissen, dass es nicht mehr so einfach geht wie in jungen Jahren. Körper und Seele sind nicht mehr ganz jung, man nimmt den Aufzug und nicht die Treppe, man geht, wo man früher gelaufen ist.

Es gibt da diese Geschichte von John Streclecky, wie eine Frau in der U-Bahn einen alten Mann beobachtet, der auf einem Stock gebeugt langsam geht und die sich fragt, ob er in seinem Leben wohl all die Entscheidungen getroffen hat, die ihm wichtig waren und die Mut erfordert haben. Hat er den Beruf gewählt, der ihn interessiert hat, hat er die junge Frau angesprochen, die ihm damals so gefiel, hat er dort gelebt, wo er sich wohlfühlt. Und dann sagt sich diese Frau, dass sie hofft, dass er all diese Entscheidungen so getroffen hat, wie er sie sich gewünscht hat, denn nun im hohen Alter wäre es zu spät, Versäumtes nachzuholen.

Was ich beobachte ist, dass viele Menschen enttäuscht sind vom Leben, frustriert vom Alltag, belastet in menschlichen Beziehungen. Und auch wenn diese Menschen nicht mehr allzu jung sind, so ist doch noch genug Zeit und Kraft. Zwar sind unsere Möglichkeiten in der Mitte des Lebens nicht mehr unbegrenzt. Wer seine Chance sucht und sich etwas wünscht, wie es viele zu Weihnachten tun, der weiß, dass die Kraft und die Zeit dafür nicht unendlich lange vorhanden sein werden.

Daher: Wollen Sie Ihrem Leben eine neue Wendung geben? Wollen Sie etwas lernen? Wollen Sie einen Streit versöhnen? Dann nutzen und ergreifen sie Ihre Chancen und Ihre Möglichkeiten jetzt – wenn und so lange Sie es noch können.

 

Von der „richtigen“ Zeit…

 

Es gibt eine Zeit, Dinge von selbst geschehen zu lassen, und eine Zeit, Dinge zu initiieren.

Wir sind alle unterschiedlich…

Bedenken Sie stets, dass Ihre Partnerin/Ihr Partner in ihrem/seinen Leben andere Erfahrungen, als Sie gemacht hat. Andere Bezugspersonen, andere Regeln, andere vorgelebte Muster – das sind u.a. Grundlagen für unseren Charakter. Aufgrund der unterschiedlichen Erlebnisse/Erfahrungen, sind wir ALLE verschieden.

Das fällt am besten bei der Kommunikation auf. Es ist wichtig in der Kommunikation darauf zu achten, dass nicht alle Wörter und jedes Verhalten für alle Menschen die gleiche Bedeutung haben.

Bedenken Sie beispielsweise, wenn Ihre Frau zu Ihnen sagt „wir könnten vielleicht wieder einmal Essen gehen“ – so könnte das vielleicht auch heißen „Ich möchte (schon morgen) mit dir Essen gehen“….

Wenn es kein Morgen gibt…

…mit welchen 3 Menschen möchten Sie dann noch Zeit verbringen?

Wer ist der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?
Mit welchen Menschen sind Sie gerne zusammen (und auch nicht)?

…Wieviel Zeit verbringen Sie mit diesen/m Menschen?

Vielleicht erkennen Sie beim Beantworten der Fragen, dass Sie mit jenen Menschen, an denen Ihnen wirklich etwas liegt, zu wenig Zeit verbringen? Wie können Sie das ändern, gerade vor dem Hintergrund, „wir wissen nicht, was morgen ist…“?

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